• StÄTTE – Zwischen Heim und Herkunft

    StÄTTE – Zwischen Heim und Herkunft

    Ausstellung ORBIT, Königstor 33, 34117 KasselFr. 17. – Mo 20. Juli 2026, jeweils 14.00 – 18.00 Eröffnung: Donnerstag, 16.7., 18:30 „Wir wurden…

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  • Open ORBIT

    Königstor 33,34117 Kasseljeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr (Mai – Oktober) Wir laden herzlich ein zu: Wir freuen uns über jede(n),…

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  • Netzwerke der NS-Verfolgung Kassel

    Ausstellung im ORBIT, Königstor 33, 34117 KasselInterventionen an diversen Standorte im Stadtraum Eröffnung: Donnerstag 27. August, 18 UhrÖffnungszeiten der Ausstsellung und Dramaturgie…

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Über das Projekt

Das frühere Polizeipräsidium am Königstor war einst Sitz der Kasseler Gestapo. Während in anderen Städten wie Köln, Stuttgart oder Halle für solche Orte eigene Institutionen gegründet wurden, die sich der historische und politische Bildung widmen, gab es in Kassel bereits gegen die Anbringung einer kleinen Gedenktafel in den 1990er jahrelang massiven Widerstand. Nach 25 Jahren provisorischen Nutzungen wird das Kasseler Gebäude demnächst frei werden. Es steht unter Denkmalschutz und befindet sich in Landesbesitz. Was soll nun damit passieren?

Die Initiative Gedenkort Königstor setzt sich dafür ein, dass eine Lösung für eine Nutzung gefunden wird, die einen Gedenkort miteinschließt.

  • Über uns

    Im Sommer 2023 hatten sich zahlreiche Akteure der Stadtgesellschaft zusammengetan und mit einem Brief an das Land Hessen gewandt, um die Schaffung eines Erinnerungsortes im ehemaligen Polizeipräsidium anzuregen. Im Januar 2024 gründeten die Unterzeichner des Briefes die „Initiative Gedenkort Polizeipräsidium Königstor“. Im Juli des selben Jahres eröffnete die Initiative den „Offenen Raum für Beteiligung, Initiativen und Treffen“ (ORBIT) in der ehemaligen Tankstelle neben dem alten Polizeipräsidium am Königstor. Hier zeigt sie in der wärmeren Jahreshälfte Ausstellungen und führt Veranstaltungen durch. Mittels eine Werkstattverfahrens

    formulierte die Initiative 2024/2025 eine erste Konzeption für die Entwicklung und zukünftige Nutzung des alten Polizeipräsidium und konkretisierte diese mit Testentwürfen von Architekturstudierenden der Universität Kassel. Seit August 2025 bietet die Initiative in Kooperation mit Kassel Heritage einmal monatlich Rundgänge durch das Gebäude des Polizeipräsidium ab, an denen inzwischen über 1000 Menschen teilgenommen haben. Am 11. November 2025 hielt die Initiative in Kooperation mit dem Staatstheater Kassel unter Schirmherrschaft von Kulturminister Timon Gremmels ein über 14-stündiges Kaddisch für die aus Kassel deportierten Jüdinnen und Juden ab. Auch engagiert sich der Verein in der politischen Bildung und führt Workshops mit Schülerinnen und Schülern ab der 9. Klasse durch, realisiert Vorträge und Ausstellungen an der Volkshochschule Kassel und Lehrveranstaltungen mit Studierenden der Universität und Kunsthochschule Kassel.

    Der Verein ist Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur Zeit des Nationalsozialismus in Hessen und als gemeinnützig anerkannt. Er hat gegenwärtig über 40 Mitglieder, wurde im Jahr 2026 von Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung e.V. als „Demokratie-Verstärker“ ausgezeichnet und hat Förderungen von der Stadt Kassel und dem Land Hessen erhalten. Im November 2025 hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Kassel die Forderung der Initiative zur Errichtung eines Gedenk- und Lernorts im ehemaligen Polizeipräsidium aufgegriffen und sich dieser in einem einstimmigen Beschluss angeschlossen.

    Spendenkonto: IBAN: DE26 5205 0353 0011 8652 89. BIC: HELADEF1KAS

    Initiative Gedenkort Polizeipräsidium Königstor e.V.
    c/o Kulturzentrum Schlachthof
    Mombachstraße 10-12
    34127 Kassel

    info@gedenkort-koenigstor.de

  • Das Gebäude Königstor 31

    Das denkmalgeschützte Gebäude Königstor 31 in Kassel wurde von 1904 bis 1907 nach den Plänen von Oberbaurat Oskar Launer und Baurat Emil Seligmann als Polizeipräsidi-um errichtet. Ab 1933 diente es zudem als Sitz der Kasseler Gestapo, bis diese 1938 in ein neues Gebäude in der Wilhelmshöher Allee 32 umzog. Bis 1999 diente der Bau weiterhin als Polizeipräsidium. Nach dessen Auszug wird das Gebäude zwischengenutzt. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und befindet sich in Landesbesitz. Das Land Hessen bereitete in den Jahren 2022/2023 eine Entwicklung und Verkauf der Immobilie vor.

    Weitere Informationen unter Wikipedia Königstor 31 und Topografie des NS in Hessen – Polizeigefängnis, Polizeipräsidium Kassel